Elektrosmog im häuslichen Umfeld

Ohne Elektrizität sähe das Leben auf der Erde anders aus. Sie vereinfacht unseren Alltag. Die Entdeckung und Nutzbarmachung der Elektrizität machte das moderne Leben überhaupt erst möglich. Doch Elektrizität hat einen Nebeneffekt: elektrische und magnetische Felder, Funk- und Mikrowellen. Kurz gesagt: Elektrosmog! Insbesondere in den eigenen vier Wänden umgeben wir uns mit zahlreichen Quellen von Elektrosmog. Das Schlagwort ist in aller Munde. Doch was ist Elektrosmog wirklich und wie entsteht er?
Elektrosmog ist die messbare Belastung der Umgebung mit elektrischen und magnetischen Feldern bzw. elektromagnetischen Wellen. Dabei wird in den niederfrequenten Bereich (bis 30 Kilohertz) und den hochfrequenten Bereich (ab 30 Kilohertz) unterschieden.
Im Niederfrequenzbereich muss man elektrische und magnetische Felder getrennt betrachten. Elektrische Felder entstehen überall, wo elektrische Ladungen existieren. Sie umgeben Kabel und Elektrogeräte, auch wenn gerade kein Strom fließt. Magnetische Felder im niederfrequenten Bereich entstehen aber nur dann, wenn Strom fließt. Dabei gilt die Faustregel, dass je größer die Stromstärke, desto stärker ist auch das entstandene Magnetfeld.
In jedem zweiten Schlafzimmer messe ich eine höhere Belastung als einem einem Computer-Arbeitsplatz erlaubt ist. Diese Belastung in direkter Körpernähe entsteht in Schlafzimmern u.a. durch folgende Erzeuger:
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Bevor Sie nun jedoch sämtlichen Komfort aus Ihrem Schlafzimmer verbannen, möchte ich Ihnen den Grundsatz der baubiologischen Standortberatung ans Herz legen: Erst messen, dann handeln! Elektrosmog ist ein so komplexes und von der Bausubstanz eines Hauses abhängiges Thema, dass es keine Pauschallösungen gibt!
Elektrosmog ist viel mehr als nur Mobilfunk!
Häufig wird im Zusammenhang mit Elektrosmog der Mobilfunk genannt. Hierbei handelt es sich fachlich korrekt ausgedrückt um Elektrosmog im Hochfrequenzbereich. Dabei treten elektrische oder magnetische Felder gemeinsam auf. Man nennt sie deshalb elektromagnetische Wellen. Bekannte Erzeuger sind:
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Im Gegensatz zu niederfrequenten Feldern können sich hochfrequente elektromagnetische Wellen viel weiter ausbreiten. Sie lösen sich von ihrem Ursprungspunkt ab und breiten sich als Energiestrahl im Raum aus. Das bedeutet, dass sich der moderne Mensch ständig in einem Umfeld elektromagnetischer Wellen bewegt.
Übrigens: Jedes neue Elektrogerät und jede Renovierungsmaßnahme − auch in der Nachbarswohnung − kann die Situation in Ihrer Wohnung komplett verändern. Deshalb sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen im Abstand von höchstens fünf Jahren dringend erforderlich.
Soweit die kurze Einführung in das Thema Elektrosmog. Sicherlich möchten Sie jetzt noch mehr erfahren. Die aktuellsten Informationen zum Elektrosmog erhalten Sie auf der Internetseite von at-home baubiologie.